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lebenslust
Verfasst am: Mi 14. März. 2007 9:22
Titel:
Entschuldige Martin, aber dass ein Verein so was Großes in kurzer Zeit schaffen soll, ist undenkbar, da hast Du die Rechnung ohne die Auto-, und Öllobby gemacht. Man muß nicht weit ausschweifen, um die Mechanismen zu erkennen, wie Verhinderung praktiziert wird. Ein Beispiel findest Du im
Elsbett-Museum
.
Wenn Du etwas verändern willst, mußt Du andere Wege gehen, mußt Verbündete und sehr weitgehende Beziehungen haben. Wenn Du bei Dir anfangen willst, kannst Du mit "Verzicht" sicher Einiges sparen, aber im großen Stil muß das anders organisiert werden und das ist auch viel effektiver und günstiger für Jeden. Wenn Du nicht von Vornherein so skeptisch den Dingen gegenüberstehst, die ich als weitere
Möglichkeiten
schon mal genannt habe, würdest Du auch die Ernsthaftigkeit der Projekte erkennen.
Darüber sollten wir uns nochmal extern unterhalten.
Auch wenn z.B. nur CO² neutrale Energien in großen Mengen erzeugt würden, könnten dafür nach und nach die Kohlekraftwerke als schlimmste Dreckschleudern ersetzt werden und wir wären schon allein damit der Reduktion der CO²-Emmission ein ganzes Stück näher. (Solche Mengen für den gesamten Energiebedarf wären zwar nicht verfügbar, aber darum geht es dabei auch nicht) Das Haupt-Problem sind die fossilen Energieträger und nicht die Nachwachsenden. Doch der Mix aus allen erneuerbaren Energieformen ist machbar und muß weiter beschleunigt werden, die technischen Voraussetzungen sind da. Es gibt davon auch genügend kleine, bezahlbare Alternativen für die dezentrale Energieversorgung, die zum Volkssport mutieren könnte, wenn nicht wie bisher jede Konkurrenz verhindert worden wäre.
Mach was Du willst, mit mir kannst Du reden oder auch nicht. Nur laufe ich niemandem hinterher.
Martin
Verfasst am: Do 08. März. 2007 10:35
Titel:
CO2-neutral ist natürlich sehr gut, aber derzeit müssen wir nicht neutral sei, derzeit müssen wir massiv reduzieren! Wenn jeder 3. sein kleines Kraftwerk für die Stromerzeugung daheim aufstellt, dann müssen gleichzeitig große Kohlekraftwerke oder nicht ökologische Kraftwerke abgeschaltet werden. Sonst hat man in Summe mehr CO2-Ausstoß als jetzt.
Nur zusätzliche neutrale Kraftwerke in Betrieb zu nehmen ist zu wenig, es müssen große CO2-Verursacher abgeschaltet werden. Das sollte das Ziel der Politik und aller sein.
Natürlich ist die Industrie der Bremsklotz, das weiß jeder.
Aber es gibt wege, diese Bremser zunächst mal zu umgehen, später springen sie dann eh auf und wollen wieder großindustriell damit verdienen.
Ich mache bereits vieles und sehr ernsthaft. Aber anscheinend kann ich nirgends ein alternativ betriebenes Fahrzeug kaufen, sonst hätt ich ja schon konkrete Vorschläge bekommen, wo welche Alternativ-Fahrzeuge zu haben sind.
Ein Verein könnte doch auch Autos importieren (z. Bsp. aus Schweden) und versuchen zu erreichen, dass in jeder Landeshauptstadt eine Bioethanol-Tankstelle errichtet wird. Wenn dieser Weg einmal vorgezeigt wird, dann werden das viele nachmachen.
lebenslust
Verfasst am: Do 08. März. 2007 7:13
Titel:
Hallo Martin,
Du widersprichst dich selbst, wieso ist umweltneutral = soo viel ?
Du willst neu entwickelten Automotor kaufen ? Dann setz Dich bitte mit für deren Durchsetzung ein ! Bei den großen Autokonzernen arbeiten tausende Ingenieure mit Millionen-Budgets und brauchen viele Jahre bis zur Serienreife. Was aber wenige Techniker im AEVU ohne Großkapital geschafft haben, muß sofort zu kaufen sein ? Wenn Du Dich mal mit der Materie bschäftigt hast, wirst Du feststellen müssen, woher der größte Widerstand und Bremsklotz kommt.
Übrigens - die angesprochene Technik eignet sich nicht nur für Kraftfahrzeuge, sondern auch für die Stromerzeugung.
Wenn Du ernsthaft etwas tun willst, dann setzt doch erst mal für das ein, was sofort schon geht, z.B. Ökostrom, biogenes Motorenöl, Kraftstoffaktivatoren u.s.w. Das schont nicht nur die Umwelt sondern auch Deinen Geldbeutel. Das Betätigungsfeld ist groß genug, nur diskutieren allein ist zu wenig, Handeln ist angesagt.
Ich werde mich nicht auf einen verbalen Schlagabtausch einlassen, entweder Verantwortung zeigen und mitmachen oder sein lassen. Für konstruktive Vorschläge können wir gern diskutieren.
Martin
Verfasst am: Mi 07. März. 2007 20:53
Titel:
Bezug nehmend auf die Startseite von AEVU:
Die eigene Stromerzeugung (Biomasse-Aggregate und BHK) erzeugen doch auch CO2. Auch wenn es vielleicht CO2-neutral ist, wenn jeder 3. sowas in seinem Haus stehen hat, wird viel viel CO2 erzeugt aber die bisherigen Erzeuger werden damit nicht abgedreht.
Neu entwickelte Automotoren? Wo kann ich diese kaufen? Ich würde gerne maximal 15% mehr zahlen als für ein Benzin-Auto.
usw.
Möglichkeiten werden aufgezählt, ja okay. Aber wenn ich diese nun konkret nutzen will, warum kann ich das dann nicht? Wo ist mein umweltfreundliches Auto? Ich will es gleich heute eintauschen gegen den Benziner, bitte beschafft es mir, statt nur aufzulisten und zu reden. Es muss auch umgesetzt werden. Her mit den Technologien, ich will das Auto in meinem Autohaus in der Landeshauptstadt noch diesen Monat kaufen. Woran scheitert es?
lebenslust
Verfasst am: Mi 07. März. 2007 20:41
Titel: KLIMAWANDEL - jetzt handeln !!!
Es geht um den Klimawandel und nicht nur darum, den Finger in offene Wunden zu legen, wie das die Meisten tun. Was nützen alle Proteste und Petitionen, wenn nicht gleichzeitig Lösungsvorschläge und Alternativen geboten werden?
Am Freitag 02.03.07 wurden Auszüge des 2. Klimaberichtes der UNO veröffentlicht. Erkennbar, dass mit jedem Bericht die Zeitraumangaben zur Verlängerung der Überlebensmöglichkeit für die Menschen immer kürzer werden. Vor einem Jahr wurde noch von 50-100 Jahren geredet, jetzt nur noch von 10-13 Jahren. In dieser Zeit muss das Kohlendioxid von jetzt 32 Milliarden Tonnen/Jahr halbiert sein. Das geht mit Sicherheit nicht mit Konferenzen, Gutachten oder dummen Geschwätz, wenn wirkungsvolle Taten nicht erkennbar sind. Jetzt wird auch offiziell von der UNO bestätigt (was man seit über 20 Jahren wusste), dass die Klimakatastrophe von Menschenhand verursacht wurde/wird und nicht mehr umkehrbar ist.
Vor 20 Jahren haben die Gründer des AEVU e.V. diese Entwicklung vorhergesagt, nur wenige hörten zu, weil es unbequem war. Die Klimakatastrophe wäre abwendbar gewesen, wenn die Politik als Hauptschuldiger reagiert hätte. Selbst jetzt, wo das ganze Ausmaß der verheerenden Folgen bekannt ist und viele Millionen Menschen ihr Leben verlieren werden, besteht wenig Hoffnung, dass eine radikale Kehrtwende, (weg von Kohle, Erdgas und Erdöl), von der Politik durch Gesetz verordnet wird. Das Gegenteil ist der Fall, die Politik knickt vor der Macht der Hauptverursacher ein um deren Profitmaximierung zu schützen. Der Kohlendioxidausstoß steigt immer weiter, führt zur Überhitzung der Erde, so dass die Menschheit nicht lange überleben kann.
Wir haben nur noch Chancen in dem genannten Zeitraum die Erwärmung auf 1-2° Steigerung zu begrenzen (mehr wird kaum überlebbar), wenn in den nächsten 10-13 Jahren das Kohlendioxid halbiert wird. Das heißt, der gesamte Energiebereich Strom, Heizung und Auto muss auf ungiftige Naturrohstoffe schnell umgestellt werden, besonders Kohle und Erdölprodukte (Benzin, Diesel, Heizöl) sind nicht nur die schlimmsten CO2 Erzeuger, sondern auch die Hauptvergifter von Wasser und Luft.
Nach 30 Jahren erkennbarem Versäumnis glauben wir nicht mehr daran, dass unsere Obrigkeit zu diesem Kraftakt fähig bzw. die Kraft hat, zumal die Energieriesen die Politik bestimmen. Es gibt aber Chancen, wie die Bürger Scheibe um Scheibe vom großen, stagnierenden Energiekuchen mit großer Wirkung abschneiden können.
Nur ein Beispiel: Wenn 1000 Haushalte mit einer neuen, umweltgerechten Technologie 4000 kWh Strom selbst oder dezentral erzeugen, ersetzt dies bereits ein mittleres Kohlekraftwerk. Das sind jährlich 4 Mio. kWh und reduziert Kohlendioxid von 4,8 Millionen Kilo, ergibt 4.800 Tonnen weniger Gift und Treibhausgas. So schnell kann es gehen, wenn viele Menschen mithelfen, den ökologischen Druck für saubere Energien zu unterstützen. Sie erkennen, wie schnell diese Summe vervielfacht werden kann. Allein in der Erfinderschmiede des Europäischen Umweltverbundes sind technische Lösungen entwickelt, wie in dezentralen Anlagen die umweltgerechte Energieversorgung organisiert werden kann und die Bürger sogar selbst Strom, viele Arten Heizungen und auch Treibstoffe für Autos preiswerter als zu jetzigen Wucherpreisen herstellen können.
Zu so einem Kraftakt brauchen wir viele Mitglieder, weil nur mit einer Schubkraft vom Volk dieser gigantische Umbau gegen den Willen der Obrigkeit ermöglicht wird.
Sie, wir und viele Menschen wollen doch unseren Kindern eine überlebensfähige Umwelt hinterlassen, die Aussichten sind nicht gut. Doch wenn wir alle uns anstrengen, gibt es noch Chancen.
Mithilfe erbeten unter
AEVU e.V.
Klimaschutz tut nicht weh, drum
www.klima-allianz.de...
Martin
Verfasst am: So 04. März. 2007 22:17
Titel:
Ja, die Auswirkungen bei den Gletschern sind sicher groß und sollte nicht unterschätzt werden.
Aber viel schlimmer finde ich den Anstieg des Meeresspiegels: Viele Inseln werden unbewohnbar, Teile von Europa und anderen Kontinenten überschwemmt, darunter auch Millionen-Städte. Katastrophen ohne Ende scheinen auf uns zu zu kommen.
Das Klima schlägt zurück! Wie können wir uns wehren?
lebenslust
Verfasst am: So 04. März. 2007 14:39
Titel: Rund um den Klimawandel
Was bedeuten die Klimaänderung und das Abschmelzen der Gletscher für die Alpen?
In Wort und Bild:
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