Verfasst am: Mo 19. Sep. 2011 10:06 Titel: Fairtrade- Kaffee: Was bleibt wirklich bei den Kaffeebauern?
Hallo zusammen,
bei der sonntäglichen Kaffeetafel in unserer Familie gab es gestern eine kontroverse Diskussion. Ich hatte Kaffee aus ökologischem Anbau und fairem Handel gekocht. Die 500g-Packung kostet etwa 2-3 Euro mehr, als die herkömmlichen Kaffeemarken.
Ich verlasse mich beim Kauf meistens auf Siegel, wie dem Fairtrade- und dem Biosiegel. Wenn diese dem Produkt verliehen wurden, muss es bestimmte Standards erfüllen.
Allerdings fragten wir uns, was von den 2-3 Euro Mehrkosten tatsächlich bei den Kaffeebauern in Südamerika hängen bleibt. Mein Mann meinte das seien etwa 10%. Der Rest würde in die Zertifizierung und die Gewinne des Herstellers fließen. Das wäre natürlich alles andere als fair.
Wie denkt ihr darüber? Werden die Mehrkosten für Fairtrade- oder Bioprodukte zu einem erheblichen Anteil von den Zertifizierungensverfahren aufgezehrt? Oder noch schlimmer fließen in die Gewinnen der Hersteller?
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