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Bio-Boom und konventionelle Wirtschaftsethik
 
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natuerlich
Gast








BeitragVerfasst am: Di 28. Aug. 2007 21:52    Titel: Bio-Boom und konventionelle Wirtschaftsethik

Hallo in die unendlichen Weiten des virtuellen Raums!

Zum Thema Basic und Wirtschaftsethik:
Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen glauben, man hätte als Beschäftigte oder Beschäftigter bei den großen expandierenden Bio-Händlern schlaraffenlandähnliche Arbeits- und Lohnverhätnisse.
Na ja, manche Unternehmer lassen sich ihre Imagepflege auch einiges Kosten.
Bei einem großen Filialisten möchte man ja schon fast ehrenamtlich tätig werden, wenn man die großen Worte über die Sinnhaftigkeit für Mensch und ... und MitarbeiterInnen an den Wänden der Supermärkte liest.
Und jezt kommt der große Buhmann (Schwarz-Gruppe: Lidl/Basic) und alles könnte ganz schlimm werden für die Angestellten und das Ansehen und für die politischen Ziele, ... u.s.w..
Bedurfte es bei soviel Einvernehmen in der Branche deshalb bis Heute keiner Betriebsräte und Qualitätsstandards für die Arbeitsbeziehungen zwischen Mensch und Mensch?
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Biofan



Anmeldungsdatum: 07.08.2006
Beiträge: 170





BeitragVerfasst am: Di 28. Aug. 2007 23:42    Titel:

Was willst Du eigentlich damit sagen?

Sind die Arbeitsbedingungen bei Bio-Supermärkten etwas schlecht, oder nicht? Kann aus Deiner langen Rede nichts konkretes rauslesen.

lg
Biofan
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natuerlich
Gast








BeitragVerfasst am: Mi 29. Aug. 2007 11:27    Titel: Antworten zum Alltag der Bio-Ethik

Der Biohandel passt sich immer mehr den konventionellen Arbeitsmarkt an, „um am Markt zu bestehen“ und sich zu behaupten. Dabei schließen die Macher in vielerlei Hinsicht Kompromisse, die sie als Pioniere vermutlich nie in Betracht zogen oder verwerflich fanden.

Der Druck ist groß geworden, die Branche ist noch relativ jung und sie ist im Wachstum begriffen.
Im Vergleich zum konventionellen LEH verdient „man“ hier noch was und deshalb springen auch immer mehr konventionelle Discounter auf den Zug des steigenden Profits.
Die REWE - Handelsgruppe beispielsweise eröffnet eigene Bio-Supermärkte.
Lidl, Aldi, Plus, Edeka und viele andere haben schon länger ein eigenes Biosortiment.

Einige Bio-Händler haben sich auf dem Markt behauptet und kämpfen um ihre Position. Die Jahresumsätze bei den Bio-Mächtigen steigen stetig und sie sind froh, das sie für die gute Sache Reinvestieren können.

Die Bauern und die Angestellten der „unteren Position“ profitieren nicht davon. Sie müssen diesen Druck und Machtkampf im Namen der guten Sache stand halten und immer mehr leisten.

Viele kleine Ladner haben diesen Kampf aufgegeben.
Sie alle hätten in der freien Marktwirtschaft jedoch die Möglichkeit gehabt sich zu positionieren und zu behaupten, bzw. eine Anstellung bei den Konkurrenten zu erhalten – so trösten zumindest die Giganten.

Im konventionellen oder ökologischen Lebensmitteleinzelhandel verdient man nicht gut, ganz gleich ob nach Tarif oder am Tarif orientiert entlohnt wird.

Immer früher werden die Bio-Supermärkte geöffnet und immer später schließen sie.
Früh- Mittel – und Spätschichten und Überstunden bei einer
40 Stunden/Woche sind nicht selten.
Führungskräfte wie Marktleiter verzichten „freiwillig“ auf ihre Überstunden.
Andere kämpfen um Freizeitausgleich oder ihre Pausen.
Dienstfahrten werden nur anteilig als Arbeitszeit angerechnet.
10 - 12 Stundentag- oder tage hintereinander sind auch keine Seltenheit.
Schmale Besetzung und immer größerer Service bestimmen oft das Bild in den Bio-Supermärkten.

Überschüsse aus dem Handel die sich zum Beispiel aus den abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatum, nicht mehr tagfrischen Obst, Gemüse oder Brot ergeben, müssen weggeschmissen werden.
TransFair Ideale oder Soziale Situation der Angestellten sind da sekundär. Wichtig ist, das der Preis stabil bleibt und die Mitarbeiter nicht verleitet werden, geschäftsschädigend zu wirtschaften.

Das Misstrauen gegenüber den Angestellten ist groß, schließlich gehören sie zusammen mit den Stammkunden zu den ausgemachten Hauptverantwortlichen für „Inventurdifferenzen“ (Diebstähle).
Taschenkontrollen als „Präventivmaßnahmen“, Ladendetektive mit dem Augenmerk auf die Angestellten oder die Testkäufer inkognito zum testen der vielen Aushilfskräfte auf Kompetenz und Freundlichkeit sind auch in der Bio-Branche üblich.

Wer laut über einen Betriebsrat nachdenkt ist weg vom Fenster.

In Unternehmen mit ganzheitlichen Ansprüchen zu arbeiten weil man sie selbst lebt, fällt nicht leicht, wenn man die Wiedersprüche und die Abhängigkeit des Lohns dieser Arbeitgeber ertragen muss.
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Biofan



Anmeldungsdatum: 07.08.2006
Beiträge: 170





BeitragVerfasst am: Mi 29. Aug. 2007 14:23    Titel:

Also, dazu kann ich nur 2 Sachen sagen:

- Es gibt so viel positives, warum erzählst Du uns nur von negativen Dingen, die vielleicht in Einzelfällen zutreffen?

- Bitte vor dem Posten einloggen.
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Gast









BeitragVerfasst am: Mi 29. Aug. 2007 14:49    Titel:

sorry, aber du (ihr) wolltest (wolltet) was "konkretes"!
die wahrheit ist weder positiv noch negativ.
es sind entwicklungsmomente und wer weiß wozu sie gut sind?
der wahrheit in´s gesicht zu sehen, ist wichtig, sonst kann man nichts verändern. wer positives erkennt, weiß was negativ ist.
wer es nicht wissen will, lebt in einer illusion.

lg
naturlich
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Biofan



Anmeldungsdatum: 07.08.2006
Beiträge: 170





BeitragVerfasst am: Do 30. Aug. 2007 11:22    Titel:

Und wann schaffst Du es, einzuloggen?
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naturkostlich



Anmeldungsdatum: 28.08.2007
Beiträge: 1





BeitragVerfasst am: Do 30. Aug. 2007 14:50    Titel:

Biofan hat Folgendes geschrieben:
Und wann schaffst Du es, einzuloggen?


jetzt! hoffentlich hat´s jetzt geklappt!
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